Über mich

Wie jeder Mensch habe ich viele Gesichter und viele Facetten. Irgendwann habe ich mir die Erlaubnis gegeben, diese auch auszuleben.
Meine Orient-Liebe, die ich schon von Kindheit an in mir trug und sicher durch Bücher über Pferde und Wüste angeregt wurde. Meine Freude an bunten leuchtenden Farben  – sicher auch als Gegengewicht zu dem oft tagelangen grauen Wetter in Köln und Umgebung. Meine Freude am Spielen, die ich erst mit 30 Jahren entdeckte. Meine Kreativität, die ich auch erst lange nach der Schulzeit und Uni entdeckte und noch später bewusst lebte und in meine Arbeit integrierte.

Immer wieder begegneten mir Menschen, auch Lehrer auf meinem Weg der ständigen Weiterbildung und vor allem Weiterentwicklung, die meinten, dass ich mich auf eins festlegen müsste. Trotzdem schrieb ich zum Beispiel  am Ende meiner Yogalehrer-Ausbildung eine Arbeit über Yoga und kreative Selbsterfahrung. Yoga und Therapie zusammen bringen, das war vielen suspekt.

Nachdem mir aber bewusst wurde, dass genau diese kreative Vielseitigkeit mich ausmacht und mir Freude macht, habe ich sie immer bewusster in meine Arbeit eingebaut. Mir Themen ausgewählt, die dadurch bereichert wurden. Es ist letztendlich zu einer Grundhaltung geworden.

Inzwischen ist es ganz egal, welches Seminarthema ich habe und mit welcher Zielgruppe ich arbeite, diese Dinge finden immer Eingang. Und meist gelingt es mir auch, den Teilnehmern damit zeigen zu können, dass damit das Leben reicher und bunter wird, die Arbeit mehr Spaß macht, kreativer und lebendiger wird – und auch effektiver. Und wer sollte etwas dagegen haben?

Und so höre ich auch in meinen Präsenzseminaren immer wieder: „Wir haben total viel gelernt, kennengelernt und gemacht- und gleichzeitig war es sehr kurzweilig. Die vielen kleinen Aktivierungen und Spiele waren sehr anregend.“

Eine klassische Vita, beruflichen Werdegang und Aus- und Fortbildungen finden Sie auf meiner Webseite ZamyatSeminare.

Hier nur ein paar kleine Impressionen und Einblicke aus meinem bunten Leben zu den Stichworten:

  • Sahara
  • Reisen
  • Das Leben bunter machen

Sahara

Ich war 10 mal in der Sahara mit Beduinen und Kamelen- und habe dort auch Meditations-Gruppen geleitet.

Meine Wüsten-Aufenthalte habe ich nie als Urlaub bezeichnet. Dazu war es einfach zu anstrengend, ob mit oder ohne Gruppe. Es war Abenteuer und Grenzerfahrung, ungeheuer viel lernen (unter anderem von den Beduinen, aber auch über mich).

1-0 Zamyat + Kamel

Bedus 1 

 

 

 

Reisen

Seit meiner Studienzeit bin ich regelmäßig in andere Länder gereist: Italien, Frankreich (Provence), Portugal nach der Nelkenrevolution und Spanien. Dann kam einige Male Griechenland, einmal Israel – ein Kompromiss mit meinem damaligen Freund, als ich in die Wüste wollte. Ich machte später auch einmal Urlaub in Tunesien auf Djerba, später einige Male in Sousse, aber diese All-Inclusive-Hotels sind nichts für mich.

Dann kam die Türkei. Erst in  typischen Touristenorten (Side und Kemer), danach kam 4 mal Kaş, das war schon sehr viel netter. Danach Adrasan und schließlich Çıralı. Hier blieb ich dann, weil ich so einen zauberhaften Ort bisher noch nicht gesehen hatte und ich hier einfach alles habe, was ich zur Erholung und zur Arbeit brauche: Eine wunderschöne Natur, Ruhe, wenn ich will, aber auch Kontakt. Viele Möglichkeiten zu wandern oder Ausflüge zu machen. Jenseits vom Massentourismus ist es noch ein kleines Paradies in einer wunderschönen Bucht am Meer. Hier finden auch alle Türkei-Seminare statt.

30.12.2011 034  Tunesien 2010

Hier sieht man, dass ich hier glücklich bin – oder?

 

 

 

 

Das Leben bunter machen

Irgendwann war meine Phase der schwarzen Kleidung zu Ende und ich wurde immer bunter. In meinem Blog „Kreative Geister wecken“ startete ich mal eine Serie: „Das Leben bunter machen!“ , nachdem ich auch begonnen hatte in der Türkei Steine zu bemalen und diese auszusetzen. Damit jemand sie findet, mitnimmt und sich freut.

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Vor allem liebte ich jahrelang rot und gelb – unübersehbar. Inzwischen sind auch blau und lila Töne wieder hinzugekommen.

Das Bunte macht auch vor meinen Urlaubs-Zehen nicht halt. Als mir jemand bunten Nagellack schenkte, um Steine zu bemalen (wofür Nagellack aber nicht gut geeignet ist) malte ich mir aus Spaß die Zehnägel an – und das gefiel mir aussprechend gut. So wurde es zu einem festen Ritual und jedes Mal poste ich ein solches Fuß-Selfie in der Hängematte bei Facebook :-).

 

 

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