Tägliches Kopf-frei Ritual

Eine neue Gewohnheit

WalkenIch habe wieder etwas Neues angefangen und bin total begeistert – auch von mir! Sie wissen ja, wie schwer es ist, neue Gewohnheiten einzurichten.
Nun habe ich wieder etwas begonnen, dass toll für meine Gesundheit und Fittness ist und mir gleichzeitig ständig neue Ideen beschert, weil es mir den Kopf frei bläst.

Und zwar laufe ich hier in der Türkei nun jeden Nachmittag „die große Runde“ ums Dorf, die ca. 1 ½ Stunden dauert. Ich muss es immer ziemlich genau timen. Wenn ich zu früh gehe, ist es noch zu warm, wenn ich zu spät gehe, komme ich ins Dunkle. Im Moment laufe ich so um 17 Uhr los, dann komme ich in der Dämmerung wieder im Dorf an.

Positive Effekte

Natürlich tut mir die Bewegung körperlich gut. Ich liebe es inzwischen, die Bewegung zu spüren und durchaus auch ein wenig Anstrengung. Oft habe ich ein Affentempo drauf, habe einen richtigen Bewegungsdrang und renne los. Es ist eine tolle Abwechslung zum stillen am Laptop sitzen.

Vor allem bläst es aber den Kopf frei.
Befreit mich von negativen Gedanken und Gefühlen, die ich durchaus auch manchmal hier im Paradies habe. An einem Tag ging so ziemlich alles schief, was schief gehen konnte, der Support war nicht erreichbar, jedenfalls nicht so schnell, wie ich es in meiner Ungeduld wollte. Dann habe ich mich über jemanden geärgert oder was auch immer.

Da hilft Anstrengung und Bewegung sehr, ich kann mich sozusagen austoben nd abreagieren.

Es bläst aber auch den Kopf frei für neue Ideen. Es gibt Momente, die mich an Meditation erinnern, Sekunden, wo ich einmal nichts denke, und nur wahrnehme und spüre. Wind, Sonne, Gerüche, Geräusche. Und einfach gehe…

Oft kommen dann auch neue Ideen, was mich ja auch auf die Idee des Kreativ-Walks® brachte.

Was macht Ihren Kopf frei?

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Freundliche Alltagsgesten

Sonnenaufgang in Cirali

Heute kam mir bei meiner Abendrunde ( 1 1/2 Stunden rund um Cirali) die Idee, in meinen wöchentlichen Newsletter eine Rubrik hinzuzfügen zum Thema „Freundliche Alltagsgesten“. Vielleicht nenne ich sie auch „Sonnenstrahlen“? Das versteht aber wohl außer mir kein Mensch.

Es geht mir darum, ein kleines Gegengewicht zu schaffen gegen die Überschwemmung mit negativen Nachrichten. Man könnte den Eindruck bekommen, dass die Welt hauptsächlich aus Gewalt, Krieg und Hass besteht. So schlimm wie all diese Ereignisse sind, so wichtig finde ich es, die eigene Achtsamkeit und Wahrnehmung zu schulen für die kleinen schönen Dinge.

Und hier soll es speziell um Freundlichkeiten gehen. Wo wir Menschen erleben, die mit einer freundlichen unspektakulären Geste zeigen dass sie an andere denken, etwas nettes oder hilfsbereites tun, ohne etwas dafür haben zu wollen. Nicht einmal ein Danke schön oder Anerkennung, da es oft gar nicht bemerkt wird oder man nicht weiß, von wem es kommt.

Beispiel für eine freundliche Geste

Gestern Morgen habe ich mal kein Yoga vor dem Frühstück gemacht, sondern habe im Meer geschwommen. Ich habe nur ein Handtuch auf den Strand gelegt und ab ins Wasser.

Da sah ich einen alten türkischen Mann mit Hund am Strand entlang kommen und dachte noch: „Hoffentlich pinkelt mir der Hund nicht aufs Handtuch.“ (Wie komme ich nur auf so ne blöde Idee? Hier laufen auch sehr viele freie Hunde rum, die das noch nie gemacht haben).

Stattdessen sehe ich dann, dass sich der Mann neben meinem Handtuch bückt und Steine drauf legt. Damit es bei einem Windstoß nicht wegweht! Und ging weiter.

Er wusste gar nicht, wem es gehört, er schaute auch nicht aufs Meer, wollte kein Danke schön und Nichts. Es war einfach eine kleine für ihn wohl selbstverständliche Geste.

Mir zauberte sie ein zusätzliches Lächeln auf die Lippen. Wobei ich sowieso schon strahlte. Denn in der Morgensonne auf dem Sonnenstrahl im Meer hinauszuschwimmen – das ist schon Strahlefutter genug.

Nun möchte ich hier wöchentlich so ein kleines Beispiel einstellen. Das erfordert von mir natürlich auch ein bewussteres Drauf-Achten, was so um mich herum passiert an netten Verhaltensweisen.

Außerdem lade ich Sie ein, mir Ihre Erlebnisse und Beobachtungen per Mail zu schicken. Damit uns die positiven Beispiele nie ausgehen. ☺☺☺

Soo wenig braucht’s zum glücklich sein

ZamyatUrsprünglich hatte ich einen Beitrag zum Thema „Dankbarkeit“ in der Vorbereitung, nun geht es also ums glücklich sein. Angestoßen wurde dieses Thema durch das Foto, das ich bei Facebook veröffentlicht habe mit dem Satz: Was auch immer ich da gerade erkläre.

Und ein Kommentar war:“ Nur soo ein bisschen braucht man um glücklich zu sein“. Das hat mich dann angefixt.

Egal was wir treiben, privat und beruflich, letztendlich geht es wirklich immer darum: Wir wollen glücklich sein.

Das ist auch keineswegs verwerflich oder egoistisch. Es gibt sogar Menschen die sagen, dass das unsere Bestimmung ist, ja sogar unsere Aufgabe, weshalb wir auf dieser Welt sind.

Nun ist schon viel über Glück geschrieben worden. Ich bin ja aber ja eine eingefleischte Praktikerin. Für mich hat vor allem Gewicht, was ich selbst erlebe und erfahre.

Und das sind im Moment ziemlich viele glückliche Momente.

Schön für dich, werden Sie jetzt vielleicht denken, warum schreibt die das hier?

Ich möchte mal schauen, woran es liegt – so dass Sie vielleicht auch etwas daraus ziehen können, um an Ihrem Glück zu basteln.

Ich kann etwas dafür tun

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