Eine geniale und verrückte Idee?

Meine Türkei-Seminare kurzfristig nach Deutschland verlegen – im August.

20160710_124208Bisher biete ich ja im Frühjahr und Herbst verschiedene Seminare in der Türkei an. Doch angesichts der aktuellen Lage scheint mir das keine gute Idee zu sein. Ich überlege noch, ob ich wie immer Mitte September dorthin fahre, aber Seminare werde ich im Moment dort nicht anbieten.

Da kam mir gestern morgen auf dem Balkon eine Idee – und ich frage Sie, ob das eine Option ist.
Wenn es kurzentschlossene Menschen gibt, die sagen: „Genau das ist es!“, dann würde ich auch in Windeseile die logistischen Voraussetzungen planen und organisieren. Denn es kämen dazu nur zwei Wochen im August in Frage, also ganz bald.

Als Termine könnte ich anbieten im August
Montag 08.-Samstag 13. August (am Sonntag vorher Anreise)
oder
Montag 15.- Samstag 20. August

Ein Seminar mit Kreativitätstechniken und Wandern im Bergischen Land- zur Bearbeitung Ihrer aktuellen Themen und Projekte

20160710_154041In der Ausschreibung auf der Webseite  finden Sie Beispiele, wie wir in diesen Seminaren arbeiten. Im Grunde sind alle Themen geeignet, die mit Ihrer beruflichen und privaten Lebensplanung zu tun haben.

In einer Woche  fern vom Alltag hat man einfach ganz anders Zeit, in sein Thema einzutauchen.

Den Ablauf könnte ich hier ähnlich gestalten wie in der Türkei. Hier meine ersten Ideen.

(Wie so der grobe Ablauf der Woche in der Türkei war, können Sie am ausführlichsten hier nachlesen.
Diese Blöcke können wir ebenso auf die Bergischen Seminare übertragen.
Detailinfos erhalten Sie dann später.)

P1020858Unser „Seminarraum“ wäre in diesem Fall kein Köşk, sondern eine mongolische Jurte im Nachbardorf. Ich würde sagen, das ist sogar eine enorme Steigerung, ich liebe die Atmosphäre in dieser wunderschönen Jurte.

Von hier aus können wir ebenso täglich eine Wanderung unternehmen. Die möglichen Wanderrouten können Sie wiederum auch auf der Webseite schauen, da ich sie für den Kreativ-Walk® nutze.

Sie würden sich in der Nähe ein Zimmer buchen oder eine Ferienwohnung (da muss ich bei Bedarf noch recherchieren, was es hier so gibt) und könnten hier im Bergischen Land eine Woche Urlaub und Seminar durchführen.

Wie klingt das?

Und wie auch in bei den Türkei-Seminaren: Ich garantiere die Durchführung, wenn sich auch nur ein Mensch anmeldet. Dann ist es quasi ein Einzelcoaching in der Natur.
Denn mir macht diese Arbeit eine große Freude und ich habe bisher einfach nur grandiose Ergebnisse bei den Teilnehmern erlebt, dass ich es ungern ganz ausfallen lassen möchte.

Also, falls Sie mit einem der Türkei-Seminare geliebäugelt haben, nun haben Sie eine grandiose Alternative.
Bei Fragen können Sie mich gerne anrufen unter 02206-81767 oder mailen: info@zamyat-seminare.de.

Und was machen wir bei Regen?

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, auch Regenkleidung mitzubringen, denn das ist in unseren Breiten ja nicht garantiert, dass die ganze Zeit die Sonne scheint. Doch wenn es so wie in den letzten zwei Wochen ist, lässt sich gar vortrefflich wandern…

Genauer Ablaufplan

Ausführlichere Infos erhalten Sie nach der Anmeldung.

Freiheit und Glücksgefühle

20160710_123037Am Honrather Bahnhof parkte ich mein Auto und lief los. Schon nach wenigen Metern durchfluteten mich Glücksgefühle. Frei! Einen ganzen freien und komplett ungeplanten Tag hatte ich vor mir – in schönster Natur.

Ich erinnerte mich an meine schlimmste Burn-Out Zeit, als ich das Wandern neu entdeckte. Damals war ich spontan nach Ahrweiler gefahren, wo ich immer bei Verwandten meine Kinderurlaube verbracht hatte.

Mit jedem Kilometer, den ich mich von zu Hause entfernte, wurde mir leichter. Ich ließ den ganzen Stress und die akute Belastung räumlich hinter mir. Als ich dann dort loswanderte, fühlte ich mich wie im Urlaub und nicht nur auf einem Sonntagsspaziergang.

20160710_124208Ich war weit weg vom Alltag. Es war eine andere Landschaft als das Bergische Land, das half mir, auch innerlich Abstand zu gewinnen.

War es ein Weg-Laufen? Oder ein Hinzu-Laufen? Ich glaube, weder noch. Es ging um’s Laufen selber und um die wunderschöne Natur, die sehr abwechslungsreich war.

So erlebte ich es auch heute wieder.

Den Tag sich vor mir aufrollen lassen. Ganz im Moment sein. Wahrnehmen, wir mir ist. Habe ich Durst? Möchte ich eine Pause machen oder mich bewegen und meinen Körper spüren?

Ich war noch kaum vom Parkplatz runter, schossen mir die ersten Ideen durch den Kopf. Doch ich wollte zuerst in den Wald und in den Schatten, ehe ich sie notierte. Es wäre doch zu albern aus dem Auto zu steigen und schon anfangen zu schreiben… :-).

20160710_115648Nach der ersten Schreibpause ging es also weiter. Plötzlich tauchte hinter mir ein Paar auf. Der Mann redete und redete, pausenlos und ziemlich laut. Ich konnte meine eigenen Gedanken nicht mehr hören. So blieb ich stehen, machte Fotos und ließ sie vorbeigehen.

Lief dann weiter, glücksbeseelt.

In einem netten Dorf peilte ich meine Bank unter der Linde an, um weiterzuschreiben. Dabei genoß ich meine neue Kreation: Wasser mit ein paar Zitronenspritzer. Was das ausmachte! Sehr erfrischend und nicht so langweilig wie immer nur Wasser.

Auf diesem Weg begegnen mir immer wieder Menschen, Paare und Gruppen. Manche grüßen, manche nicht, mit manchen kommt man ins Gespräch, wenn man sich zum dritten Mal trifft.
Dazwischen habe ich meine Ruhe, in der sich Ideen bilden können oder der Kopf immer ruhiger wird. Und ich einfach nur Glücksgefühle erlebe über eine so schönen Tag.

Es ist so einfach. Einfach nur raus aus dem Alltag und sich in der Natur bewegen und Zeit und Raum schaffen, dass sich Dinge entwickeln können – das ist höchstbefriedigend und beglückend.

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